Diözesane Räte

im Bistum Regensburg

Am Freitag, 02.03.2012, ist das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg, zu seiner Vollversammlung zusammengekommen. Der Vorsitzende, Philipp Graf Lerchenfeld, konnte neben den Vertretern des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK) auch Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller, Generalvikar Michael Fuchs sowie Dr. Karl Eder vom Landeskomitee begrüßen.

Als Themenschwerpunkt hatte sich das Diözesankomitee Informationen über die Vorbereitung, Ablauf und Durchführung des Katholikentags 2014 gesetzt, der nach 11012 03 02 DiKomVVVollversammlung des Diözesankomitees am 02.03.2012 (v.l.n.r.: Domvikar Thomas Pinzer (Bisch. Beauftragter), Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, Philipp Graf Lerchenfeld (Vorsitzender Diözesankomitee), Dr. Stefan Vesper (Generalsekretär ZdK) Jahren wieder in Regensburg (28.05.-01.06.2014) stattfindet. Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des ZdK, ging nach einem kurzen geschichtlichen Aufriss auf die Organisationsstruktur des Katholikentags ein. Rechtlicher Träger sei zwar das ZdK, aber der Katholikentag werde in gemeinsamer Verantwortung mit dem einladenden Bistum durchgeführt, betonte Dr. Vesper in seinen Ausführungen. Den Katholikentag zeichne sowohl ein profiliertes, thematisches Programm als auch eine öffentliche Positionsbestimmung zu bestimmten Themen aus. Grundsätzlich sei auch ein dialogischer Charakter zu sehen, in dem unterschiedliche Positionen vorkämen. Er betonte, dass Politik und Spiritualität ihren Platz bei einem Katholikentag hätten. Daneben gebe es auch Zeit und Raum für Kultur, Begegnung, Feste und Feiern. Durch die vielfältigen Veranstaltungen bekomme der Katholikentag eine bundesweite Aufmerksamkeit in den verschiedenen Medien. Dr. Vesper betonte, dass ein Katholikentag immer auch eine wichtige Chance für das gastgebende Bistum sei, die das volle Engagement der Diözese fordere. Man erwarte etwa 25.000 Dauer-Teilnehmer und etwa 10.000 Tagesgäste, da die Stadt relativ leicht aus der Region zu erreichen sei. Die Zahlen seien aber nur relevant für die Planung, die Größe eines Katholikentags sei nicht entscheidend.
Am Beispiel des Katholikentags in Mannheim, der vom 16. bis 20.05.2012 stattfindet, erläuterte der Generalsekretär des ZdK das Zeitschema eines Katholikentags und wies auf die verschiedenen Zentren (z.B. für Jugend) hin. Für Regensburg sei der erste Schritt die Einrichtung der zuständigen Gremien und des Trägervereins sowie ab Herbst die Festsetzung eines thematischen Schwerpunkts.
In der anschließenden Diskussion waren sich die Mitglieder des Diözesankomitees einig, dass man sich den Katholikentag zum eigenen Anliegen machen müsse, da ein Katholikentag davon lebe, was man mit dem eigenen Glauben einbringe.
Dr. Vesper betonte, dass es sich bei der Vorbereitung um einen transparenten Prozess handle, in dem die Vertreter des Diözesankomitees als oberstes Laiengremium eingebunden seien.
Das Diözesankomitee beschloss, im Vorfeld des Katholikentags bereits im Frühjahr 2013 einen "Verbändetag" abzuhalten, der auch dem Kennenlernen der verschiedenen Arbeitsschwerpunkte der Mitgliedsverbände dienen soll.

Regensburg, 05.03.2012

Manfred Fürnrohr
Geschäftsführer