Diözesane Räte

im Bistum Regensburg

Vor genau 10 Jahren ist das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg auf Einladung des damaligen Bischofs Gerhard Ludwig Müller zusammengekommen, um die Arbeit der Verbände zu koordinieren und in die Gesellschaft hineinzuwirken. 

Bei der Vollversammlung des Diözesankomitees am 19.02.2016 stellte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in seinem Grußwort das Turiner Grabtuch vor, das aus Anlass des Hl. Jahres der Barmherzigkeit in einer Kopie durch das Bistum reist. Auch wenn es nie gelingen werde, die Echtheit des Grabtuches sicher zu beweisen, sei es doch ein Bild des Trostes, das Gottes Barmherzigkeit ausdrücke, welche selbst das größte Leid überwinde, so der Bischof.Vollversammlung des Diözesankomitees am 19.02.2016Bei der Vollversammlung des Diözesankomitees (v.l.n.r.): Reinhard Böhm (Gemeindeberatung), Patricia Szörenyi (Gemeindeberatung), Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Michaela Halter (Vorsitzende des Diözesankomitees)


Die Vorsitzende des Diözesankomitees, Michaela Halter, betonte, dass im Mittelpunkt der Vollversammlung sowohl eine Rückschau auf die Geschichte des Diözesankomitee stehen solle, als auch ein Blick auf die eingeschlagene Richtung für die Zukunft geworfen werden solle. Moderiert von Reinhard Böhm und Patricia Szörenyi, Mitarbeiter der Gemeindeberatung im Bistum Regensburg, konnten die Anwesenden mit Hilfe eines Zeitstrahls Themen, Aktionen und Herausforderungen zu den einzelnen Jahren benennen. Dabei wurde u.a. auf den Katholikentag in Regensburg, das Wallfahrtsheft des Arbeitskreises Ehe und Familie sowie die Veranstaltungsreihe „Diözesankomitee vor Ort“ hingewiesen, die mit einer Veranstaltung zum Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs begonnen hatte. Für die Zukunft wünschten sich die Mitglieder eine noch breitere Themenvielfalt und eine bessere Vernetzung bis hinunter auf Dekanats- und Pfarreiebene. Der Perspektivprozess soll bei der Herbstvollversammlung fortgesetzt werden.

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer betonte in einem Statement, dass das Diözesankomitee nicht der verlängerte Arm des Bischofs sei, sondern Glieder am Leib Christi. Den Auftrag dazu habe man durch Taufe und Firmung erhalten. „Ich bin stolz auf das gute Verbandswesen im Bistum“, sagte Bischof Rudolf. Wichtig sei, Wege zu finden, die Kompetenzen zu bündeln. Es sei Auftrag der Christen, in die Welt hineinzuwirken, Christsein als etwas bereicherndes zu erfahren und sich auch nicht einschüchtern zu lassen. Dabei solle das Diözesankomitee als umfassendes Repräsentationsgremium der Verbände wirken.

Vorsitzende Michaela Halter betonte in ihrem Ausblick, dass die Reihe „Diözesankomitee vor Ort“ fortgesetzt werden solle und weitere Veranstaltungen zum Thema „Kirche im 21. Jahrhundert – Bausteine einer lebendigen Kirche sein“ in Amberg, Landshut und Cham geplant seien. Ebenso sei wieder ein Ehrenamtsempfang geplant, um die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Verbänden und Geistlichen Gemeinschaften zu würdigen. Werner Spitzl vom Arbeitskreis Ehe und Familie wies auf den geplanten Diözesanen Familientag hin, der am 10.07.2016 in Heiligenbrunn bei Landshut stattfinde und zu dem allgemein eingeladen werde. Thomas Andonie vom Arbeitskreis Jugend stellte eine Postkartenaktion vor, mit der Glaube und Kirche wieder ins Gespräch gebracht werden sollen und die ein Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit des Diözesankomitees sei.Vollversammlung des Diözesankomitees am 19.02.2016 - RückblickDie Mitglieder des Diözesankomitees beim Rückblick

Regensburg, 22.02.2016

Manfred Fürnrohr

Geschäftsführer Diözesane Räte