Diözesane Räte

im Bistum Regensburg

Kirche im 21. Jahrhundert -  Bausteine einer lebendigen Kirche sein - Veranstaltung des Diözesankomitees am 14.07. in Weiden-St. Josef

Wie kann Kirche im 21. Jahrhundert aussehen? Um über diese Frage mit den Gläubigen aus der Region ins Gespräch zu kommen, hat das Diözesankomitee in Kooperation mit der Pfarrei Weiden-St. Josef am Dienstag, 14.07.2015, eingeladen. 

15 07 14 DiKom vor Ort Plakat

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„Ehrenamt ist eine Sache der Ehre“ – Diözesankomitee lud zum Ehrenamtsempfang

(pdr) Rund 80 ehrenamtlich Tätige aus den verschiedenen katholischen Verbänden und Vereinen trafen sich am Freitagabend (10.07.2015) bei sommerlichen Temperaturen in der Obermünsterruine im Herzen der Regensburger Altstadt. Eingeladen hatte das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg mit seiner Vorsitzenden, Michaela Halter.

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Beim Empfang nach der Bischofsweihe von Dr. Josef Graf am 07.06.2015 hat in Vertretung für die Vorsitzende des Diözesankomitees, Michaela Halter, Dr. Michael Schörnig ein Grußwort verlesen, das hier dokumentiert wird.

pdfGrußwort Bischofsweihe Dr. Josef Graf am 07.06.2015

Die Diözese Regensburg trauert aufrichtig um ihren ehemaligen Oberhirten, der gemäß seinem Wahlspruch "Die Wahrheit in Liebe verkünden" auf die Menschen im Bistum mit großer Herzlichkeit zuging. Er verkündete und lebte das Evangelium in der ihm eigenen zugewandten, aufgeschlossenen Art. Bischof em. Müller legte Fundamente, die weit über seine Amtszeit hinaus tragen. Bildung mit Herz und Verstand, Schule und Religionsunterricht lagen ihm ebenso am Herzen wie die Gestaltung einer lebendigen Partnerschaft mit dem Nachbarbistum Pilsen und dem osteuropäischen Raum. Ein Anliegen war ihm unter anderem auch das Diözesanforum in den Jahren 1994 und 1995, bei dem richtungsweisende Anregungen für die Zukunft des Bistums gegeben wurden.

Die Menschen im Bistum Regensburg werden Bischof em. Manfred Müller in großer Dankbarkeit für seine Dienste in der Kirche und an den Menschen ein stets ehrendes Andenken bewahren.

Für das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg

Michaela Halter

Vorsitzende

Regensburg, 21.05.2015

Die 23. Renovabis-Pfingstaktion wurde am 03.05.2015 in Regensburg eröffnet. 15 05 03 DiKom RenovabisfahneDie Vorsitzende des Diözesankomitees Michaela Halter (mitte) überreicht die Renovabis-Pfingstfahne, die von der Vorstandschaft des Diözesankomitees gestaltet wurde (v.l.n.r.: Monika Uhl, Vorstandsmitglied des Diözesankomitees; Michaela Halter, Vorsitzende des Diözesankomitees; Manfred Fürnrohr, Geschäftsführer Diözesane Räte; Michael Meier, Vorstandsmitglied des Diözesankomitees; Bischof Dr. Rudolf Voderholzer)Zur diesjährigen Pfingstaktion hat das Hilfswerk Renovabis die Verbände, Pfarreien und Firmgruppen aufgerufen, eine Pfingstfahne zu gestalten, um somit für die Aktion zu werben und das Pfingstfest in die Öffentlichkeit zu bringen. Auch die Vorstandschaft des Diözesankomitees hat sich daran beteiligt und eine Pfingstfahne gemalt. Diese wurde beim Festakt anlässlich der Eröffnung der der Renovabis-Pfingstaktion Bischof Dr. Rudolf Voderholzer überreicht. Damit wolle man, so die Vorsitzende des Diözesankomitees Michaela Halter, die Solidarität und Unterstützung der Renovabis-Pfingstaktion zum Ausdruck bringen. Als Motto habe man sich an das Leitwort des letztjährigen Katholikentags angelehnt: "Grenzen überwinden - mit Christus Brücken bauen!"

Weitere Infos zum Hilfswerk Renovabis finden Sie unter www.renovabis.de.

Hintergrund:
Renovabis ist das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche. Es hilft bei der pastoralen, sozialen und gesellschaftlichen Erneuerung der Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Das Hilfswerk wurde nach der Wende 1993 auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet.

 15 05 03 DiKom Renovabisfahne DZODie Fahne wurde anschließend vor dem Diözesanzentrum Obermünster aufgehängt und erinnert an die Renovabis-Aktion.

"In über 100 Ländern der Welt werden heute Christen verfolgt oder bedrängt wegen ihres Glaubens. Das konnten wir zuletzt einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung entnehmen, die am Montag in Berlin veröffentlicht wurde. Derzeit finden diese Verfolgungen ihren blutigen Höhepunkt im Nahen Osten, wo die Terrororganisation "ISIS“ sich mit Massenerschießungen von Christen brüstet, Kinder erschlägt, Frauen versklavt und sogar das Kreuzigen von Menschen anscheinend wiedereingeführt hat. Gerade mit Blick auf den Karfreitag geht uns dieses Leiden besonders zu Herzen.

Die Morde sind nicht nur eine Verhöhnung unseres Glaubens, sie sind vor allem eine grauenvolle Todesfolter, deren Würdelosigkeit und Systematik die Solidarität jedes Menschen herausfordern muss. Als Diözesankomitee rufen wir angesichts der systematischen Vernichtungsdrohung deshalb die Bundesregierung in der Karwoche dieses Jahres dazu auf, verfolgten Christen aus dem Nahen Osten die Möglichkeit anzubieten, als Kontingentflüchtlinge in Deutschland Zuflucht zu finden. Wir bitten auch die Muslime und ihre Verbände in Deutschland, diese Bitte zu unterstützen.

Damit wollen wir nicht unsere Hilfe für alle Flüchtlinge einschränken oder schmälern. Verwiesen sei auf das Positionspapier zum Thema „Flucht und Asyl mit Schwerpunkt ‚flüchtende Familien‘“, das wir auf der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Laienvertreter im Bistum Regensburg vor zwei Wochen veröffentlichten (im Anhang).

Es kommt uns darauf an, beides zu tun: Offen zu sein für jeden Menschen, der in Deutschland Sicherheit und Lebensperspektive sucht und gleichzeitig den Christen im Nahen Osten, denen die systematische Vernichtung droht, eine kontingentierte Aufnahme zu eröffnen."

Regensburg, 01.04.2015

Michaela Halter,

Vorsitzende des Diözesankomitees im Bistum Regensburg

Positionspapier zu Flucht und Asyl

Bericht: Diözesankomitee spricht sich für besondere Unterstützung von Flüchtlingsfamilien aus - Frühjahrsvollersammlung 2015